Staketenzaun - Aufbau & Montage

Ideal ist die Befestigung des Zauns an Kastanienpfählen, die im Abstand von ca. 1,5 bis 2 Metern in den Boden eingebracht werden. Die Pfähle sollten aufgrund der natürlichen Optik ebenfalls dem Material des Zaunes entsprechen. Der Pfahl sollte ca. 1/3 länger sein als die Zaunhöhe, d.h., bei einem Staketenzaun mit der Höhe von 1 Meter, ist der Pfahl 1,4 Meter. Die Pfahllänge ist jedoch nicht bindent und kann den Bodenverhältnissen entsprechen auch länger sein. Je nach Härte des Bodens sollte das Pfahlloch vorgegraben oder mit einem Erdbohrer vorgebohrt werden.

Bei weichen Böden kann der Pfahl eingeschlagen werden. Kastanienholz ist sehr hart, es spaltet daher schnell. Sie sollten sich also im Vorhinein überlegen, ob das einschlagen der Pfähle sinnvoll ist, oder das eingraben bzw. vorbohren nicht auch zeit- und kraftsparender ist.

Beim Anbringen des Staketenzaunes können die Staketen wahlweise mit den Spitzen nach oben oder unten aufgestellt werden. Der Zaun wird aufgestellt und kann mittels Krampen eben so gut wie mittels Schrauben oder Drahtschlingen an den Pfählen befestigt werden. Möchten Sie den Zaun lieber einige cm vom Boden entfernt anbringen, so sollten Sie längere Pfähle bestellen und evtl. im oberen und unteren Bereich des Zaunes einen zusätzlichen Draht spannen um daran den Zaun aufzuhängen. Bedenken Sie aber, daß es an heißen Tagen zum durchhängen des Zaunes führen kann.

Der Zaun kann sehr flexibel aufgebaut werden. Manche Kunden mögen es straff gespannt, die anderen mögen es in leichter Wellenform oder auch nur ganz einfach locker auf den Boden aufgestellt.

Es empfiehlt sich, die Pfähle an den Enden, Ecken und Eingänge mit diagonalen Stützpfählen abzustützen. Diese halten den Zaun dauerhaft auf Spannung und geben ihm Stabilität.

Es bleibt letztendlich ganz Ihnen überlassen, wie und für welchen Zweck Sie den Zaun aufstellen möchten.

Es handelt sich bei diesem Zaunsystem um einen Naturzaun - schlicht und einfach, naturgewachsen und naturbelassen und nicht behandelz bzw. nachbehandelt.


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